Wenn Du von Sprachen wie Java, C# oder sogar Objective-C kommst, bist Du es gewohnt den Datentyp selbst festzulegen. Das ist in Swift nicht mehr nötig. Wenn es gerade nicht unbedingt notwendig ist, wäre eine Deklaration sogar schlechter Stil.

Das fühlt sich gerade am Anfang komisch oder falsch an. Aber schon nach kurzer Zeit gewöhnst Du Dich daran. Der gesamte Code wird so deutlich schlanker.

Folgende Variablen werden direkt initialisiert. Die automatische Erkennung wird als Type-Inference bezeichnet. Der Datentyp wird vom gesetzten Wert abgeleitet:

Es funktioniert für Konstanten und Variablen gleichermaßen.

Wenn nicht direkt ein Wert zugewiesen wird, kann Swift den Typ nicht bestimmen. Das gilt immer wenn die Variable nicht initialisiert wird, z.B. Parameter von Methoden. Dann musst Du als Entwickler eine Annotation hinzufügen:

Egal ob über Type-Inference oder mit einer manuellen Annotation: in beiden Fällen gilt die Typsicherheit. 

Typsicherheit

Trotz der Fähigkeit den Datentyp selbst zu bestimmen, ist Swift typsicher. Viele interpretierte Sprachen wie PHP oder JavaScript verhalten sich ähnlich. Allerdings kann sich dort der Datentyp einer Variable sich im Programmverlauf ändern: Initialisiert als String, später ein boolescher Wert oder vielleicht eine Fließkommazahl. Das funktioniert unter Swift nicht.

Ein einmal gesetzter Typ begleitet eine Variable über den gesamten Programmverlauf. Und das ist gut so. Es kann nicht von einer Methode, Funktion oder andere Umstände ein unerwarteter Wert auftauchen. Und da der Datentyp schon bei der Kompilierung bestimmt wird, treten mögliche Unstimmigkeiten schon sehr früh bei der Entwicklung zu Tage.

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