Programmierer am Laptop vor dem Kamin

Der Sommer geht langsam aber sicher zu Ende. In manchen Teilen Deutschland fühlt sich das Wetter momentan bereits herbstlich an. Temperaturen rund um 16° Celsius, Regen und grauer Himmel. Alles andere als ein Grund sich zu beschweren! Entwickler denken positiv und sehen das Gute. Gerade als IT-begeisterter Mensch weiß man: Es nähert sich die Zeit, in der es am Rechner wieder gemütlicher wird. Eine warme Tasse Tee, Jogginganzug und die richtige Lektüre machen Herbst und Winter zum eigenen Verbündeten. Alles eine Frage der Perspektive. Was kannst Du also tolles in der kälteren Jahreszeit anstellen? Hier einige Ideen.

1. Programmieren lernen!

Wenn nicht jetzt, wann dann? Klar, vielleicht wird es noch einmal etwas wärmer. Sonnige Tage sollte man unbedingt draussen nutzen, die Zeit vergeht schnell. Außerdem wird es auch schnell langweilig, wenn man keinen Ausgleich schafft. Aber wenn mehr Aufenthalt in der Wohnung angesagt ist, beginnt die perfekte Zeit um sich mit der Programmierung zu befassen. Zum Programmieren lernen kommt nun die beste Zeit des Jahres. Über den Herbst und Winter bieten sich immer wieder Gelegenheiten ausgedehnt Zeit am Rechner und über Büchern zu verbringen. Jetzt ist also die perfekte Zeit für den Einstieg. Bis zum Frühling sind es mehr als 6 Monate. In der Zeit kann man sich sehr tief in eine Sprache einarbeiten.

2. Eine neue Sprache lernen

Wer bereits etwas Erfahrung hat, vielleicht die erste Sprache beherrscht, kann sich in Herbst und Winter wunderbar eine weitere Sprache aneignen. Es gibt Empfehlungen die besagen, dass man pro Jahr eine neue Programmiersprache lernen sollte. Damit baut man seinen Erfahrungsschatz aus und wird ein immer besserer und vollständigerer Entwickler. Die beste Zeit um damit zu beginnen ist, wie bei der ersten Sprache auch, der aufkommende Herbst. Natürlich geht es auch im Sommer. Richtig viel Spaß macht es aber erst, wenn der Aufenthalt im geheizten Raum für eine gemütliche Atmosphäre sorgt. Aufgeheizte Räume im Sommer sorgen meist für für Schweißperlen und den Drang, Abkühlung zu finden.

3. Neue Technologien

Ebenso wie eine andere Programmiersprache zu lernen ist auch immer ein Blick über den Tellerrand angesagt. Das muss gar nicht schwer sein! Einfach mal mit unbekannten Technologien experimentieren. Bisher noch nie mit XML Dokumenten gearbeitet? Schonmal Datenbanken verwendet? Eine REST- oder SOAP-API angebunden? Du bist bereits Java Entwickler? Dann lohnt sich mit Sicherheit ein Blick in die Android Welt. Du bist in der C/C++ Welt fit? Warum nicht auch mal mit Objective-C und der iOS Entwicklung befassen. Du entwickelt Webseiten und Webanwendungen? Vielleicht mal einen Blick auf den LAMP Stack werfen? Auch für alle Entwickler relevant: Wissen rund um Unix Betriebssysteme. Super zum lernen, auch Hintergründe zu Mac OS X: Einfach mal ein Linux System einrichten und damit experimentieren. Die Möglichkeiten sind quasi endlos.

4. Gute Literatur

Es gibt zudem haufenweise wunderbare Lektüre für Entwickler und IT-begeisterte. Zum einen gibt es spezifisch für ohnehin relevante Themen Fachbücher. Wer jetzt anfängt, kann über Herbst und Winter mehrere Themen intensiv behandeln. Gerade Entwicklern die sich schon ein wenig auskennen, empfehle ich folgendes Buch:

Die Idee hierbei ist, dass man in unterschiedliche Systeme der Sprachen einen Einblick bekommt. Es kann natürlich nicht alle vorgestellten Programmiersprachen im Detail vermitteln. Dafür braucht man Übung und Praxis. Aber es ist ein gelungener Einstieg, den man anschließend über offizielle Dokus und Howtos weiter fortsetzen kann.

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