Nach intensiver Arbeit ist es soweit. Die Akademie für Web- und Appentwickler ist gestartet. Endlich! Ich freue mich total, dass Erlebnis nun endlich mit anderen zu Teilen. Ab sofort ist die Registrierung geöffnet.

Warum die Coding Geeks Akademie?

Wir schreiben das Jahr 2001. Es ist ein kalter Wintertag. Ich nutze auf einem Gameserver schon seit längerer Zeit Linux, betreue einen eigenen Server. Beim Einkauf in der Stadt fällt mir eine Kopie von Redhat Linux 7.2 in die Hände. Zusammen mit einem Buch beschließe ich den Winter für Linux zu nutzen. Ich erinnere mich noch genau. Der Moment als mein  Linuxcomputer zum ersten Mal gebootet war. Episch! Ich habe den Imperial Trooper Marsch (die Star Wars Hymne) abgespielt. Es war das Gefühl, das ändert alles. Und richtig!

Von dort an hat sich alles verändert. Ich bin immer mehr mit C/C++ in Kontakt gekommen. Gerade C ist DIE Sprache unter Linux und Unix. Außerdem bin ich so dem Web auch “hinter den Kulissen” begegnet. Ich war und bin bis heute total begeistert. Mehrere Sprachen und verschiedenste Unixvarianten später – ist die Leidenschaft noch immer da. Mehr als je zuvor.

Fast-Forward zur näheren Vergangenheit und Gegenwart: Mein Unixsystem ist heute Mac OS X. Klar, dass ich auch vom iPhone und später dem iPad schon rein technisch hingerissen war. Auch dort arbeitet im Kern ein Unixsystem – ein abgespecktes Mac OS X. Bei iOS5 bin ich schießlich in die Entwicklung eingestiegen.

Es ist über die Jahre Erfahrung zusammengekommen. Die trage ich nun unter codinggeeks.de zusammen. Die logische Ergänzung zu Codingtutor.de, wo es um den ganz grundlegenden Einstieg geht.

Das mittelfristige Ziel: Kurse von A-Z – Anfänger bis Zenmaster. Es geht los mit der Syntax, ersten Beispielen und führt über konkrete Projekte. Wie kannst Du existierende Apps realisieren? Wie schreibst Du eine Backenend API? Wie arbeitest Du mit HTML/CSS? JavaScript? All dies sind Themen bei den coding geeks.

Die Community

Das zweite Standbein ist die Community dahinter. Es gibt ein zentrales Forum. Der Dreh- und Angelpunkt. Je mehr Entwickler wir werden, desto mächtiger die Gemeinschaft. Zum einen findest Du konkrete Hilfe. Du kannst anderen helfen und dadurch lernen. Außerdem baust Du Dir ein Netzwerk auf, findest Projekte und Kontakte zu anderen Studenten. Eine solche Lerngemeinschaft hätte ich früher gewünscht.

Ist das auch für Einsteiger interessant?

Unbedingt! Der Hintergrund entstammt ja dem Blog programmierenlernen.info, das nun codingtutor.de ist. Die Zielgruppe sind in erster Linie Einsteiger. Du findest daher auch Grundkurse für alle Diziplinen. So gelingt der Einstieg auch ohne Vorkenntnisse!

Was passiert mit dem Codingtutor?

Das Blog wird noch besser! Eigentlich wollte ich schreiben hier bleibt alles beim alten. Aber das würde ja Stillstand bedeuten. Und das wäre nicht gut.

Der Blog hier bleibt weiterhin vollständig kostenlos. Hier gibt es regelmäßig Inhalte und auch die kostenlosen Kurse für Einsteiger. Natürlich entwickle ich auch das Konzept hier weiter.

Das Ziel bleibt bestehen: Du sollst diese Leidenschaft und das Feuer für die Entwicklung entdecken. Außerdem möchte ich Einsteigern Orientierung bieten. Die Software-Welt ist total komplex. Ziel von codingtutor.de ist auch Dich gerade am Anfang in die richtige Richtung zu leiten.

Wieso kostet das Geld?

Die Kurse auf codinggeeks.de sind umfangreich und werden noch viel mehr. Es gibt fortlaufend neue Kurse, eBooks und Tutorials. Hochwertiger Content entsteht jedoch nicht von allein. Es kostet Zeit: Inhalte planen, vorbereiten, aufbereiten, Videos aufnehmen, schneiden, eBooks schreiben, etc.

Und die Zeit kostet indirekt Geld: Sie fehlt an anderer Stelle, bspw. für Aufträge und Projekte die Umsatz erzielen. Und nur von Luft und Leidenschaft lässt es sich schwer leben. Anders ausgedrückt: Je mehr Zeit ich “freischaufeln” kann, desto mehr Inhalte kann ich produzieren. Beenden möchte ich daher diesen Artikel mit einem Zitat von Walt Disney:

Wir produzieren keine Filme um Geld zu verdienen, wir produzieren Filme um noch mehr Filme produzieren zu können.

Besser kann ich es nicht beschreiben. Worauf also noch warten? Jetzt gleich ausprobieren! HIER geht es los.

Kommentare (6)

  • Peter

    3 Jahren ago

    Hallo Jan
    Habe mir gestern Abend die ersten Videos aus dem Java-Kurs ‘reingezogen’. Sehr interessant und du lässt keine Fragen offen. Finde es toll, mal einen arrivierten Programmierer anzutreffen, der sich noch so gut in das ahnungslos staunende Publikum hineinversetzen kann.
    BTW, das Hoodie find ich auch gut. 😀 Hast du mal über einen kleinen Merchandising-shop zu den Codinggeeks nachgedacht? Plane dann bitte aber grooooße Größen ein (solange du uns noch deine Ernährungs- und Jogging-Akademie vorenthältst).
    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Peter

    • Jan Brinkmann

      3 Jahren ago

      Hey, vielen lieben Dank für Dein Feedback auch an dieser Stelle 😀 Ja, ich habe tatsächlich mal so einen Shop bei Spreadshirt eröffnet, noch mit der alten URL drin: http://programmierenlernen.spreadshirt.de/ . Die Tassen sind ziemlich cool. 😀

      • Peter

        3 Jahren ago

        Danke für den Hinweis … Bestellung ist raus … Freu mich schon auf den ersten Kaffee aus der Tasse … und die ersten Kaffeeflecken auf dem neuen Shirt 😉

        • Jan Brinkmann

          3 Jahren ago

          Hehe, genial! 😀 Sorry für die verzögerte Antwort. Liege flach mit Grippe.

  • Peter

    3 Jahren ago

    Ich schon wieder … hoffe, du hast einen schönen Valentinstag (hehe)

    Zu der oft gestellten Kostenfrage hätte ich auch noch ne Ansage aus der Perspektive eines Schülers:

    Der Kurs kostet in der günstigen Version 97 Euronen. Na und? Das Geld kann man auch locker für eine paar (gute) Bücher ausgeben und sitzt dann vor einem emotionslosen Haufen Papier, den man sich selber verabfolgen muss (that doesn’t work for me)
    Oder mein Fernkurs: Mal eben 1500 EUR (und das ist noch günstig für eine zertifizierte Ausbildung) für einen festgelegten Zeitraum 1 1/2 Jahre und wieder einen Haufen Papier in Form von 17 Lernheften die man sich in der Zeit zu Gemüte führen muss. Es gibt auch die Möglichkeit, mit dem Lehrer in Kontakt zu treten, aber bitte unter Angabe der Heftseite und des Absatzes, damit man schön im Kontext bleibt. Die Antwort ist dann auch immer so, dass ja nicht zuviel verraten wird.
    Bin der festen Überzeugung, dass das Modell ‘codinggeeks’ mit anschaulichen Videos, einem Eifer und Leben versprühenden Lehrer, aktuellen Einblicken in verschiedene Aspekte der Programmierung und einem lebendigen Forum (für das dann aber wir verantwortlich sind) uns im Endeffekt am ehesten in die Lage versetzt, Programme zu schreiben … und auch noch Spaß dabei zu haben. 🙂
    Ich seh’ euch bei den Geeks

    • Jan Brinkmann

      3 Jahren ago

      Vielen Dank für die Blumen! Ja, ist in der Tat eigentlich nicht zu teuer (hoffe ich). Immerhin geht davon auch noch Geld drauf: Die Software zum Schneiden, Grafikmaterialien, der Paymentprovider bekommt Geld, Hosting der Videos, etc.

      Uff. Da bin ich ja durchaus günstiger als ein Fernkurs 🙂 Vielen Dank für die Kommentare! Bin mit meinem Sohn unterwegs. Valentinstag ist aber eher nicht meins 😉

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