Ziele erreichen

Der Artikel zeigt Dir 5 Regeln für Erfolg, die nicht nur für eine erfolgreiche Karriere als Entwickler funktionieren. Es sind vielmehr universelle Regeln, die in vielen Bereichen des Lebens angewandt werden können. Du lernst sie nur im Bezug auf die Software Entwicklung kennen. Sie sind angelehnt an Tipps zum Thema Erfolg von Arnold Schwarzenegger. Man kann von ihm halten, was man möchte. Fakt ist: Er ist extrem erfolgreich, und zwar in vielen unterschiedlichen Disziplinen!

1. Ein klares Ziel verfolgen

Wichtig ist, ganz konkrete Ziele zu verfolgen. Wer abnehmen möchte, muss ein konkretes Gewicht oder einen bestimmten Körperfettanteil als Ziel wählen, darauf hinarbeiten. Das ist konkret. Wer nur abnehmen will, hat keine klare Vision für die er kämpft.

Gleiches gilt für Entwickler. Übergeordnet kann der Grundgedanke sein, Entwickler zu werden. Was bedeutet das konkret? Ein greifbares Ziel wäre zum Beispiel eine Festanstellung als Software Entwickler. Auch eine abgeschlossene Ausbildung ist konkret, ein abgeschlossenes Studium oder das erste Gehalt für einen Job als Programmierer! Es muss jedoch gar nicht direkt zu weit weg sein. Ein erstes vollständig eigenes Software Projekt ist genauso ein konkretes Ziel. Wichtig nur: Niemals aufhören neue Ziele zu stecken!

Unsere Definition von Erfolg ist daher auch sehr konkret: Wer es regelmäßig schafft gesetzte Ziele zu erreichen, ist erfolgreich. Die Summe der erreichten Ziele, bestimmt den persönlichen Erfolg. Finanzieller Erfolg ist nicht der Fokus.

2. Vertrau Dir selbst!

Zwingende Voraussetzung für jede Form von Erfolg. Nur wer an sich glaubt, sicher ist, dass es einen Weg gibt die Ziele zu erreichen, wird dies auch tun. Wer von vorneherein von sich selbst denkt, er kann es nicht, nimmt sich damit die Chancen auf Erfolg quasi selbst. Die einzigen Limits die existieren, sind die Grenzen die wir uns selbst setzen. Erfolg ist deshalb vor allen Dingen eine Kopfsache:

“The Man who says he can, and the man who says he can not.. Are both correct”. – Conficius

Das ist deutlich mehr als nur ein leeres Sprichwort. Es steckt viel Wahrheit in dieser uralten “Weisheit”, einfach weil die Einstellung gegenüber sich selbst unglaublich wichtig ist. Doch keine Angst: Wenn noch nicht genug vorhanden ist, kann man über die ersten Erfolgserlebnisse wunderbar sein Selbstbewusstsein stärken.

3. Bestehende Regeln brechen

Natürlich muss das Gesetz befolgt werden. Aber vor allem Quasi-Standards sollten immer wieder hinterfragt werden.  Gerade im Bereich der Computer sind echte Innovationen entstanden, wenn jemand außerhalb des Status quo gedacht hat, also den bisherigen Standardweg verlassen hat. Im Bereich der Start-up-Unternehmen gibt es unzählige Beispiele dafür.

Das gilt natürlich auch für Entwickler. Wer gute Ideen hat und hinterfragt, entdeckt auch für bereits abgehakte Probleme innovativere Lösungen. Das kann sich in der Effizienz, weniger Speicherverbrauch, weniger Komplexität oder schnelleren Reaktionszeiten auszeichnen.

4. Keine Angst vor dem Scheitern

Ebenfalls ein wichtiger psychologischer Faktor. Es ist total unrelevant, wenn etwas nicht so funktioniert wie erhofft oder gedacht. Was am Ende zählt, ist der Versuch. Von allen Schüssen, die man nie abfeuert, verfehlen exakt 100% ihr Ziel. Man muss sich für Fehlschläge wirklich nicht schämen. Nur durch Ausprobieren und dem Lernen aus Fehlschlägen wird man schlauer.

Das gilt genauso beim Lernen wie später in der Karriere, wenn Software am Markt getestet werden soll. Es ist nicht schlimm, wenn man an Grenzen stößt. Dann muss man weiter an sich arbeiten. Bevor Rovio mit dem Spiel Angry Birds einen großen finanziellen Erfolg feiern konnte, hat es 51 Fehlschläge gegeben!

5. Work Like Hell!

Nur wer wirklich hart arbeitet, ist am Ende erfolgreich. Das ist kein einfaches Sprichwort, ich weiß wovon ich spreche. Ich bin kein klassisches Durchstarter gewesen, der von Grundschule, über Gymnasium mit Abitur und Studium in die Software Entwicklung eingestiegen ist. Im Gegenteil, mit viel Willen und konkreten Zielen bin ich über den zweiten Bildungsweg ins Berufsleben eingestiegen. Ich habe seit ich denken kann einen Computer. Allerdings hatte im ersten Anlauf in der Schule nicht immer die richtige Motivation, das passende Umfeld oder die passende Vorbilder für meinen Weg. Zudem hatte ich noch keine Vision von mir und meiner Zukunft.

Das alles hat sich später geändert. Über eine Abendrealschule, schulische Ausbildung, viel Arbeit in meiner Freizeit für Opensource-Projekte, unzählige Bücher und tausende Zeilen Code später, habe ich es schließlich geschafft. Wichtig daher, immer weiter an sich arbeiten und nicht aufgeben. Vor allen an Tagen, an denen man weniger Lust hat zu lernen, zählt der Kampfgeist. Die perfekten Bedingungen gibt es nur sehr selten. Der richtige Zeitpunkt, den muss man sich im hier und jetzt einfach selbst erschaffen.

In diesem Sinne, viel Spaß auf der weiteren Reise. Glaub an Dich! Wenn nicht Du, wie sollen es andere tun können?

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